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Was bedeutet phlegmatisch?

Unter dem Begriff „phlegmatisch“ versteht man einen Gemütszustand und eine Charaktereigenschaft, bei der der Betroffene Mensch eher teilnahmslos wirkt. Der Betroffenen zeigt eher weniger Lebhaftigkeit und ist in sich gekehrt, weswegen diese Menschen auch sehr oft als träge bezeichnet werden. Weiterhin kann das Wort „phlegmatisch“ aber auch einen sehr positiven Beigeschmack haben. Hierbei werden die Menschen mit einem sehr friedliebenden und zuverlässigen Charakter verbunden.

Phlegmatiker – Ursachen, Symptome und Therapien

Ursachen für ein phlegmatisches Temperament können von überall her rühren. So kann eine Niederlage im Leben jeglichen Antrieb nehmen und bereits kleine Misserfolge können dazu führen, dass kein neuer Antrieb mehr für neue Aufgaben gefunden wird. Oftmals ist die Ursache für das Auslösen des phlegmatischen Temperaments auf einer sehr persönlichen Ebene zu finden und kann daher von Betroffenem zu Betroffenem stark variieren.

Die Symptome eines phlegmatischen Temperaments äußern sich mitunter sehr deutlich und werden mit der Dauer der Erkrankung zu einer schweren Belastung für die Betroffenen. Ohne eigenen Antrieb die täglichen Hürden zu meistern fällt ihnen sehr schwer. Sie können sich nur sehr schwerfällig bewegen, was aber nichts mit der körperlichen Verfassung zu tun hat, sondern eher mit der innerlichen Blockade, die die Patienten hindert sich für irgendetwas zu begeistern. In den schlimmsten Fällen kann es sein, dass die Phlegmatiker in den kleinsten Bewegungen schon eine enorme Herausforderung sehen und sich selbst hierzu nicht mehr durchringen können. Diese Erkrankung bedarf einer speziellen Therapie, die den Menschen hilft sich in einer Welt, die aus Aufgaben und Pflichten besteht, jeden Tag aufs Neue zum Erbringen von Leistung anzuregen.

Eine Therapie für das phlegmatische Temperament gibt es im engeren Sinne nicht. Dennoch kann ein Psychologe aufgesucht werden, der dann den Betroffenen Hilfestellungen bietet, durch welche diese

Wer Phlegmatisch ist sollte sich in eine Therapie begeben

Wer Phlegmatisch ist sollte sich in eine Therapie begeben

Antriebslosigkeit überwunden werden kann. Oftmals wird dazu geraten sich viele Freunde und Verwandte mit in die Therapiemöglichkeiten einzubinden. Hierbei sollen die Menschen im engen Umfeld des Betroffenen helfen den Phlegmatiker zu animieren und ihm einen Anreiz zur Überwindung der Lustlosigkeit zu geben.

Cholerisches Temperament als Gegensatz

Im Gegensatz zum phlegmatischen Temperament steht das cholerische Temperament. Hierbei fällt es den Betroffenen sehr schwer sich ruhig zu halten und nicht sofort in einen Wutanfall auszuarten. Diese Menschen können sich nicht zügeln und haben zudem sehr viel Energie, die leider zu oft in negativen Ausbrüchen ausgelebt wird.